Am 23. Januar war ich zu Gast beim Budo-Club Hikari e.V. in Lauffen, um mir ein Bild vom Kinder- und Jugendtraining in Judo und Brazilian Jiu-Jitsu (BJJ) zu machen und mit dem Trainerteam ins Gespräch zu kommen. Vereinssport lebt vom Engagement seiner Ehrenamtlichen – und genau darüber habe ich an diesem Abend viel gelernt.
Der Budo-Club Hikari e.V. bietet seit Jahrzehnten ein breites Trainingsangebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an und ist ein aktiver Bestandteil des sportlichen Lebens in der Region. Die Trainerinnen und Trainer setzen nicht nur auf sportliche Entwicklung, sondern vermitteln Werte wie Respekt, Zusammenhalt und Durchhaltevermögen – genau die Dinge, die über die Matte hinaus wichtig sind.
Im intensiven Austausch mit dem Trainerteam ging es um Chancen und Herausforderungen, vor denen der Verein und viele andere Sportvereine stehen. Ganz zentral war dabei das Thema ehrenamtliche Jugendarbeit: Wie unterstützen wir Ehrenamtliche besser? Wie sichern wir langfristig attraktive Angebote für Kinder und Jugendliche? Und was braucht es, damit solche Angebote nicht nur bestehen bleiben, sondern wachsen können? Diese Fragen sind nicht nur sportlich relevant, sondern auch gesellschaftlich – denn Vereinsarbeit ist ein bedeutender Baustein für Gemeinschaft und Teilhabe.
Danach hieß es: selbst aktiv werden. Was auf den ersten Blick nach einer einfachen Trainingseinheit aussieht, fordert auf der Matte ganz schön Kondition, Technik und Konzentration. Dass mir nach einigen Übungsrunden die Luft ausgeht, zeigt mir umso mehr, welche Leistung unsere jungen Sportlerinnen und Sportler Woche für Woche abrufen. Das Training war anspruchsvoll und hat mir großen Respekt vor dem Einsatz der Kinder und Jugendlichen sowie des Trainerteams abverlangt – körperlich anstrengend, aber auch sehr bereichernd.
Als Abgeordneter ist mir wichtig, politische Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass Vereine wie der Budo-Club Hikari e.V. zukunftsfähig bleiben. Dazu gehört die Anerkennung und Unterstützung des Ehrenamts, verlässliche Förderstrukturen und vor allem, dass wir den Zugang zu Sport und Bewegung für alle Altersgruppen stärken – sei es durch bessere Hallenzeiten, Ausstattung oder Nachwuchsförderung.
Mein Besuch hat einmal mehr gezeigt: Sportvereine sind Herz und Motor unserer Gemeinschaft – sie fördern nicht nur körperliche Fitness, sondern auch soziale Kompetenzen und Lebensfreude. Gerade in einer Zeit, in der ehrenamtliche Strukturen unter Druck stehen, braucht es den Blick und die Anerkennung für diese wertvolle Arbeit.